Kundenkarten - sinnvoll oder gefährlich?

Kundenkarten werden inzwischen von zahlreichen Geschäften als Mittel zur Kundenbindung eingesetzt. Es gibt dabei Kundenkaten, die von einem Geschäft oder einer Ladenkette ausgegeben werden und die nur in diesem Geschäft ihre Gültigkeit haben. Außerdem gibt es Kundenkarten, die gleich in mehreren Geschäften unterschiedlicher Branchen zum Einsatz gebracht werden können. Dem Kunden, also dem Bürger, werden diese Kundenkarten meist durch finanzielle Anreize versüßt. Entweder gibt es durch den Einsatz der Kundenkarte direkt eine finanzielle Vergünstigung auf den Einkauf, oder es gibt ein Bonusprogramm, bei der Bonuspunkte gesammelt und ab einer bestimmten Schwelle gewinnbringend eingesetzt werden können. Eigentlich eine sinnvolle Idee, die für beide Parteien (Bürger und Geschäft) eine Win Win Situation darstellen könnte. Dennoch muss vor allem aus Bürgersicht im eigenen Interesse auf das Thema Sicherheit geachtet werden. Kundenkarten, die auch gleich über eine Bezahlfunktion mit ihrem Konto verbunden sind, sind sicherlich schon mal gefährlicher für die Sicherheit der Bürger als eine Kundenkarte mit reiner Punktesammelfunktion. Um aber auch in der Punktesammelfunktion keine Nachteile zu erfahren, sollten kritische Einkäufe (also zum Beispiel Zigaretten, Alkohol oder Tonnen an Süßigkeiten) besser nicht über Kundenkarten stattfinden. Niemand weiß, ob die Daten am Ende nicht doch auf Umwegen und über Hackerangriffe bei Ihrer Krankenkasse landen.

Fazit: Wer ausschließlich Kundenkarten mit Punktesammelfunktion einsetzt und auf kritische Einkäufe mittels Kundenkarten verzichtet, für den stellt eine Kundenkarte ein sinnvolles Mittel dar, um in einem bestimmten Zeitraum etwas Geld einzusparen. Vorausgesetzt, der Bürger geht nicht gezielt in ein teures Premiumgeschäft, um Bonuspunkte zu sammeln. Inzwischen bieten aber selbst Discounter schon vereinzelt Kundenkarten an.