Auf nach Polen

Vor 20 bis 30 Jahren hatte der deutsche Bürger eine sehr große Kaufkraft. In vielen afrikanischen Staaten oder in vielen asiatischen Staaten hätte man mit wenig Geld wie ein König gelebt. Aber auch in vielen europäischen Nachbarstaaten war das Leben deutlich günstiger als in Deutschland selbst. So haben in Nordrhein-Westfalen in der grenznahen Region zu den Niederlanden viele Studenten in den Niederlanden selbst eine Mietwohnung gehabt, weil diese deutlich billiger war als in Deutschland. In Aachen lebten so konkret viele Studenten in dem kleinen Ort Vaals (NL).  Aber auch in der Region Südbaden bauten sich viele Deutsche im benachbarten Frankreich (Elsass) ihr Haus, weil dies in etwa für die Hälfte des Geldes möglich war wie in Deutschland. Diese Zeiten sind vorbei. Leider! Viele Nachbarländer sind inzwischen deutlich teurer und selbst in vielen Teilen Asiens ist kein Kaufkraftgewinn mehr zu spüren. Ein Nachbarland  lockt aktuell aber immer noch mit wesentlich günstigeren Preisen und das ist Polen. So können Sie heute noch Waren und Dienstleistungen in Polen für in etwa ein Viertel des Preises erwerben, den Sie in Deutschland bezahlen müssen. So kann sich beispielsweise eine Reise in der Nebensaison auf die beliebte Ferieninsel Usedom für eine Familie lohnen, die im benachbarten Polen Waren für ungefähr 1.000 Euro oder mehr einkaufen will. Und diese 1.000 Euro sind schnell zusammen. Ein paar Kleidungsstücke, ein paar Schuhe, ein paar elektronische Güter oder auch Lebensmittel mit langem Mindesthaltbarkeitsdatum, und schon macht eine Reise wirtschaftlich Sinn, selbst aus dem tiefen Süden Deutschlands. Dann hat diese Familie am Ende der Reise sogar noch ein paar hundert Euro gespart uns zusätzlich noch einen netten Kurzurlaub gemacht.